edition - Die Fachzeitschrift für Terminologie

Seit 2005 gibt der Deutsche Terminologie-Tag e.V. regelmäßig die Terminologiefachzeitschrift edition heraus. edition erscheint zweimal pro Jahr (jeweils am 1. Juni und am 1. Dezember) und richtet sich an alle, die sich in irgendeiner Form für Terminologie interessieren. In edition werden terminologisch relevante Themen aus Praxis, Forschung und Lehre aufgegriffen. Es wird aber auch aus solchen Fachgebieten oder Disziplinen berichtet, deren Kerngeschäft zwar nicht primär „terminologisch“ ist, für die Terminologie aber einen unverzichtbaren Bestandteil darstellt.

edition wurde 2015 in den European Reference Index for the Humanities and the Social Sciences (ERIH Plus) aufgenommen. Sie entspricht den allgemein gültigen internationalen Anforderungen (ISSN, Redaktionsbeirat, Doppelblindgutachten, Beiträge in deutscher und englischer Sprache usw.) und wird in mehr als 30 Bibliotheken im In- und Ausland ausgelegt. Anfragen richten Sie bitte an redaktion(at)dttev.org. 

edition 2/2008

Ausgabe: 2-2008

inhalt

alfaloc – Terminologiemanagement mit System

Autorin: Nicole WohlfahrtWurde Terminologiearbeit in der Vergangenheit häufig nur als Nebenprodukt der Übersetzungsarbeit betrachtet, sind sich heute immer mehr Unternehmen der Bedeutung von Terminologie für ihre Corporate Identity und ihren internationalen Marktauftritt bewusst. Doch nur ein systematischer Terminologieprozess kann erfolgreiches Terminologiemanagement sicherstellen. alfaloc hat einen solchen Terminologieprozess konzipiert, der menschliches Knowhow und Technologie optimal miteinander verbindet.

Unternehmensterminologie bei Siemens Energy Sector

Autorin: Katharina HaberlandBeim Siemens Energy Sector wurde im Zeitraum von Mai bis Juli 2006 ein Terminologie-Management aufgesetzt. Ziele waren die Kommunikation in der Produktentwicklung zu vereinfachen, verständliche sowie einheitliche Produkte und Benutzerdokumentation bereitzustellen und den Übersetzungsprozess effi zienter zu gestalten. Das Terminologie-Management konnte von Anfang an zur Zielerreichung beitragen.

Museumsvokabular - die Situation in Deutschland und die Initiative „www.museumsvokabular.de“ - Einige Thesen

Autoren: Axel Emmert und Carlos SaroTerminologie bzw. Vokabular finden sich in Museen an vielen Stellen: im Objektlabel, im Katalog, in der Dienstkartei und an weiteren Stellen. Weil sie dergestalt oft nicht als geschlossene und einheitliche Bestände vorliegen und zugreifbar sind, werden sie oft nicht genuin als „Terminologie“ wahrgenommen. Dies betrifft die – grob – 4 Bereiche von Museumsvokabular: Fachvokabular zur Beschreibung der Objekte; Restauratoren-Vokabular; dokumentarisches Hilfs-Vokabular; das eigene, berufsfachliche museumsspezifische Vokabular (an dem ebenfalls noch Arbeit zu leisten ist). Einheitliche Datenfelder im Zusammenhang der EDV-Nutzung bringen bis dahin getrennt existierende Vokabulare stärker zusammen und geben ihnen eine formell deutlichere Form. Zu einzelnen Bereichen von Museumsvokabular gibt es auch bereits veröffentlichte Listen, Thesauri (z.T. mehrsprachige) usw. Entscheidend ist jetzt die Zusammenarbeit zwischen Museen und die leichte Zugreifbarkeit zu Vokabular, die durch das Internetportal www.museumsvokabular.de und das dazugehörige Datenformat gefördert werden soll.

Terminologische Besonderheiten bei der Übersetzung juristischer Fachtexte

Autorin: Silke Anne MartinMit zunehmenden globalisierten Strukturen geht auch ein weltweiter Anstieg des Übersetzungsvolumens juristischer Texte einher. Die Besonderheiten der juristischen Sprache, die Notwendigkeit der Kenntnisse hinsichtlich der Rechtsordnungen, die bei der Übersetzung von Rechtstexten involviert sind, die Kenntnisse bezüglich der Richtlinien, die eine eventuelle Beglaubigung der Übersetzung mit sich bringt, stellen den Übersetzer juristischer Texte vor zusätzliche Herausforderungen. Durch die den Rechtstexten eigene Interdisziplinarität werden dem Übersetzer auch Kenntnisse aus anderen Fachbereichen abverlangt. Dies setzt beim Sprachmittler ein umfassendes Allgemeinwissen sowie die Gabe zur raschen Einarbeitung in neue Fachgebiete und den damit verbundenen kontinuierlichen Kenntniserwerb von fachspezifischer Terminologie in Ausgangs- und Zielsprache voraus.

Terminologie und Minderheitensprachen

Autorin: Isabella TiesWie steht es um die Terminologiearbeit in den Minderheitensprachen? Sie sind vom Aussterben bedroht, wenn sie nicht durch gezielte Terminologiearbeit weiterentwickelt und gefördert werden. Wie geht man vor, wenn man Terminologiearbeit für Sprachen wie das Fersische, das Ladinische oder das Sardische erarbeiten will? In „größeren“ Minderheitensprachen wie dem Katalanischen oder dem Irischen läuft die Terminologiearbeit bereits auf Hochtouren. Die kleineren Sprachen hingegen wie etwa Ladinisch stehen immer noch vor sehr großen Herausforderungen.

Terminologiepolitik und Terminologieinfrastruktur in Schweden

Autorin: Anna-Lena BucherTerminologiearbeit hat in Schweden seit fast 70 Jahren eine bedeutende Rolle gespielt, vor allem im technischen Bereich. Im Zusammenhang mit der laufenden informationstechnischen Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich neue Bedürfnisse im Bereich Terminologie und terminologischer Dienstleistungen. Ein größeres terminologisches Bewusstsein zeigt sich auch immer deutlicher bei der Übersetzungsarbeit innerhalb der EU, in der Schweden nun schon seit 13 Jahren Mitglied ist. Sollen übersetzte EU-Texte im Prinzip als Originaltexte zusammen mit nationalen Vorschriften, Rechtstexten etc. funktionieren, dann muss die Terminologie aus diesen Texten systematisch und methodisch behandelt werden.

edition 1/2008

Ausgabe: 1-2008

inhalt

Terminologieplanung ist weit mehr als Sprachplanung – und betrifft (fast) jeden

Autorin: Anja DrameDas Thema Terminologieplanung und Terminologiepolitik erlebt derzeit einen Boom. Regelmäßig finden Seminare und Konferenzen statt, die – direkt oder implizit – Terminologieplanung zum Thema haben. Dabei wird deutlich, dass es vor allem an einem fehlt: einer klaren Begriffsbestimmung. Anhand von drei Beispielen soll dargestellt werden, dass Terminologieplanung weit mehr ist als nur Sprachplanung und welch divergierende Bedürfnisse dabei auftreten können. Eine derzeit im Entstehen befindliche internationale Norm will Hilfestellung für die Formulierung und Umsetzung einer nachhaltigen Terminologiepolitik geben.

Vision and Terminology Policy

Autor: Bassey E. AntiaAlthough the concept of a terminology policy is gaining currency, the role and applications of terminology in many environments continue to be rather limited. This piece uses a strategic management framework to suggest that this is so because the directive principles or visions in institutional terminology policies are shaped by the management stage at which terminology is allowed a voice. The article suggests some of what needs to happen if the buzzword “terminology policy” is to really herald a new era for terminology.

National language and terminology policies – a South African perspective

Autorin: Mariëtta AlbertsAuf vielen Märkten hat Microsoft Community-Engagement-Projekte mit verschiedenen Themenschwerpunkten eingeleitet, so auch im Bereich der Terminologie. Der interne Sprachdienst Microsoft International Language Solutions (MILS) führt auf lokaler und globaler Ebene verschiedene Programme durch und sammelt anhand des Microsoft-Terminologieforums MTCF (Microsoft Terminology Community Forum) für viele Sprachen gleichzeitig Feedback von IT-Experten und Verbrauchern. Die Terminologen für die ostasiatischen Sprachen Japanisch, Koreanisch, traditionelles und vereinfachtes Chinesisch leisten zudem einfallsreiche Öffentlichkeitsarbeit in ihren Ländern.

Irish Terminology Policy

Autorin: Helena Ní GhearáinAuf vielen Märkten hat Microsoft Community-Engagement-Projekte mit verschiedenen Themenschwerpunkten eingeleitet, so auch im Bereich der Terminologie. Der interne Sprachdienst Microsoft International Language Solutions (MILS) führt auf lokaler und globaler Ebene verschiedene Programme durch und sammelt anhand des Microsoft-Terminologieforums MTCF (Microsoft Terminology Community Forum) für viele Sprachen gleichzeitig Feedback von IT-Experten und Verbrauchern. Die Terminologen für die ostasiatischen Sprachen Japanisch, Koreanisch, traditionelles und vereinfachtes Chinesisch leisten zudem einfallsreiche Öffentlichkeitsarbeit in ihren Ländern.

edition 2/2007

Ausgabe: 2-2007

inhalt

Microsoft: Kundenorientierte Terminologiearbeit in ostasiatischen Sprachen

Autoren: Koichi Nagajima, Hyo Jung Nam, Nan Yang, Doris Huang (Aus dem Englischen übersetzt von Barbara Inge Karsch)Auf vielen Märkten hat Microsoft Community-Engagement-Projekte mit verschiedenen Themenschwerpunkten eingeleitet, so auch im Bereich der Terminologie. Der interne Sprachdienst Microsoft International Language Solutions (MILS) führt auf lokaler und globaler Ebene verschiedene Programme durch und sammelt anhand des Microsoft-Terminologieforums MTCF (Microsoft Terminology Community Forum) für viele Sprachen gleichzeitig Feedback von IT-Experten und Verbrauchern. Die Terminologen für die ostasiatischen Sprachen Japanisch, Koreanisch, traditionelles und vereinfachtes Chinesisch leisten zudem einfallsreiche Öffentlichkeitsarbeit in ihren Ländern.

Ein kulturhistorischer Überblick - Terminologie in China

Autor: Changquing Zhou (Aus dem Englischen übersetzt von Detlef Reineke)In China lassen sich terminologische Überlegungen und Aktivitäten bis ins Altertum zurückverfolgen. Und auch heute noch üben tausendjährige Postulate und Praktiken einen starken Einfluss auf chinesische Terminologen aus. Ein Blick auf die chinesische Terminologiegeschichte erleichtert das Verständnis für die derzeitigen Anstrengungen und Verfahren.

Lionbridge – auf der Höhe der Zeit (Terminologiemanagement Tools in webbasierter Umgebung)

Autorin: Dorina FreyTerminologie-Management spielt angesichts der zunehmenden Globalisierung bei vielen Unternehmen eine immer größere Rolle. Die tägliche Terminologiearbeit zeigt, dass man sich auf Translation Memories, die über Jahre befüllt werden, nicht ohne Prüfung verlassen kann. Konsistenz kann nur durch zusätzliche Glossare, die vom Kunden validiert und freigegeben werden, garantiert werden. Lionbridge hat daher eine web-basierte Umgebung für Translation Memories, Glossare und zusätzliche Terminologie-Management Tools entwickelt, die in einer sicheren Datenbank zentral gespeichert werden. Der Name dieses Webportals ist Logoport™. Durch Kompatibilität zu anderen Übersetzungstools können vorhandene Legacy-Daten problemlos auf Logoport™ migriert werden. Das Zusammenspiel zwischen Online-Translation Memories, Online-Glossaren und unterstützenden Tools garantiert eine optimierte Zusammenarbeit zwischen Übersetzern, Lionbridge Mitarbeitern und Kunden und darüber hinaus ein hohes Niveau an Konsistenz.

SegaInterSettle AG - Ein Praxisbericht

Autorin: Silvia Cerrella BauerWenn sich die Terminologiearbeit als fester Bestandteil des Übersetzungsprozesses eines internen Sprachendienstes durchsetzt und stetig betrieben wird, können Geschäftsprozesse wirksam unterstützt werden. Dieser Beitrag beschreibt die Ansätze, Ziele und Methoden der Terminologiearbeit bei SIS SegaInterSettle AG (SIS), einem international tätigen Schweizer Finanzdienstleister.

Terminologieprüfung

Autorin: Angelika ZerfaßAllein das Vorhandensein einer Termbank gewährleistet noch nicht, dass die Terminologie auch konsistent eingesetzt und der Termbank entsprechend in der Übersetzung verwendet wird. Anhand von Terminologieprüfungen bei der Dokumentationserstellung sowie während also auch nach der Übersetzung, kann die korrekte Verwendung von bestimmten Benennungen, die z.B. nur für einen bestimmten Kunden oder ein spezielles Fachgebiet zugelassen sind, überprüft werden. Auch die konsistente Verwendung von Benennungen sowie das Vorkommen eventuell verbotener Benennungen sind mit diesen Prüfungen möglich. In diesem Artikel sollen die Voraussetzungen erläutert werden, die eine Termbank oder eine Termliste erfüllen müssen, um für die Prüfung der Terminologie vor, während oder nach der Übersetzung von Nutzen zu sein. In diesem Zusammenhang werden die verschiedenen Möglichkeiten der Terminologieprüfung erläutert, wie sie in den getesteten Tools zur Verfügung stehen.

Weltweit die richtige Botschaft vermitteln: Leichter gesagt als getan!

Autorin: Christie FiduraGlobal tätige Unternehmen müssen Informationen zunehmend für den Weltmarkt bereitstellen, wobei sie auf vielfältige Herausforderungen stoßen. Um lokale Märkte schnell und kostengünstig zu erreichen, sind besonders zielgerichtete Botschaften wichtig, die die Markenbildung vor Ort unterstützen. Um dennoch eine Konsistenz der Botschaften auf internationaler Ebene zu gewährleisten, empfiehlt sich die Verwendung einer emotionalen, an Kundenerfahrungen orientierten Terminologie.

edition 1/2007

Ausgabe: 1-2007

inhalt

The Once and Future ISO 704

Autorin: Sue Ellen WrightISO 704:2000 provides a concise introduction to the principles and methods of terminology management that is appropriate for standardizers. A new revision has met with serious disapproval from new metadata-oriented constituencies in ISO TC 37. The article outlines specific new user groups and causes for complaint, then proposes solutions.

New ideas - on how to support terminology standardization projects

Autor: Dr. Christian Galinski Dieser Beitrag fasst verschiedene Erwägungen und Vorschläge aus Dokumenten von ISO/TC 37, ISO/IEC-JTC 1/SC 32 und des ISOZentralsekretariats zusammen. Vorgestellt wird zudem ein Überblick über eine künftige ISO-Termbank, die eingebettet ist in die Normenschaffungs-, -produktions- und -distributionsstrukturen der ISO einerseits und andererseits integriert werden soll in eine weltweite Netzwerkumgebung, die sich in Richtung föderierte Repositorien entwickelt.

EN 15038: Standardisation for translators – a new aspect

Autor: John D. GrahamDieser Vortrag wurde an der Université Rennes 2 in Frankreich am 23. September 2006 gehalten. Er wird zur Veröffentlichung im eDITion von dem Vorstand des ATICOM Fachverbandes der Berufsübersetzer und Berufsdolmetscher e.V. freigegeben, als dessen Vertreter John Graham in Rennes aufgetreten ist.

Aufbau einer Terminologieabteilung - Was braucht man außer dem Budget eigentlich sonst noch?

Autorin: Barbara Inge KarschImmer mehr Sprachendiensten gelingt es, das Budget für den Aufbau eines Terminologiesystems zu sichern. Ist die Finanzierung gewährleistet, sollte das System auch optimal genutzt werden. Hier sollen drei wichtige Bestandteile eines Terminologiesystems anhand von Beispielen aus der Praxis bei J.D. Edwards und Microsoft herausgegriffen werden: Mitarbeiterkenntnisse, Eintragsstandardisierung, und Mehrwertnachweise.

Terminologiemanagement als Fundament für effektives Wissensmanagement

Autor: Dr.-Ing. Wolfgang SturzVor allem, wenn es um Terminologiemanagement geht, trifft Mark Twains Bemerkung sicher zu: Es reicht nicht, das fast richtige Wort zu verwenden, denn im schlimmsten Fall ist das fast richtige Wort das ganz falsche. Gerade bei sensibler Produkt- oder Firmenkommunikation kann eine fehlerhafte Terminologie weitreichende Folgen haben: Von der fehlerhaften Dokumentation und damit fehlerhaftem Produkt bis hin zu Schäden an Leib und Leben der Verbraucher. Und auch ein ansonsten vorbildliches Wissensmanagement ist ohne Terminologiemanagement nur die Hälfte wert: Die meisten Unternehmensprozesse können nur dann einwandfrei funktionieren, wenn ihnen eine konsequent eingehaltene Terminologie zugrunde liegt.

edition 2/2006

Ausgabe: 2-2006

inhalt

Fußball- und Küchenterminologie - Glossare mit interkulturellem Flair

Autoren: Prof. Dr. em. Jean Klein und Ralf PflegerSeit ein paar Jahren veröffentlicht das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) eine Reihe von Glossaren, die eine interkulturelle Komponente beinhalten. In diesem Artikel werden zwei dieser Glossare, „Fußball“, das anlässlich der WM völlig überarbeitet und erweitert wurde, und „Küche“ von zwei Teammitgliedern analysiert. Auf die Einleitung, in der die Charakteristika der Glossare vorgestellt werden, folgt eine Untersuchung der lexikografischen Konstanten und der terminologischen Besonderheiten.

Äquivalenz und Systemgebundenheit juristischer Termini

Autor: Jo Combüchen Gerade vor dem Hintergrund eines trotz einzelner Rückschläge schnell zusammenwachsenden Europas mit einem immer engmaschigeren Regelungsnetz muss der Terminologe bzw. Übersetzer juristischer Texte oft schier unüberwindbare terminologische und rechtssystematische Hürden meistern.

Wirtschaftliche Terminologiearbeit in der Technischen Dokumentation

Autor: Dieter GustDer Artikel geht der Frage nach, welche Bedeutung Terminologie in der Technischen Dokumentation hat. Dabei steht im Vordergrund, was fehlende Terminologie im Gesamtprozess der Erstellung und Übersetzung von Dokumenten an Kosten auslöst und welchen Kostenfaktor demgegenüber der Aufbau und die Pflege von Terminologie darstellt.

Terminologieextraktion

Autorin: Angelika ZerfaßDie Extraktion von Terminologie aus ein- oder zweisprachigen Quellen unterschiedlicher Formate wird von verschiedenen Softwareprogrammen unterstützt. Eine einsprachige Extraktion ist aus nahezu jedem Textformat möglich, während die zweisprachige Extraktion vor allem für Translation Memory Datenbanken oder zweisprachige Übersetzungsdateien verwendet wird. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick, anhand welcher Methoden Terminologie extrahiert werden kann. Anhand einiger Programme wird gezeigt, welche Einstellungen für die Extraktion möglich sind, wie die weitere Verarbeitung der extrahierten Listen aussieht und in welchem Format die Termlisten an Termbanksystem weitergegeben werden können.

edition 1/2006

Ausgabe: 1-2006

inhalt

Deutsche Rechtssprache(n) und EU-Deutsch am Beispiel Schengen

Autorin: Dr. Annelies Glander Es gibt so viele Rechtssprachen wie es Staaten gibt. Das kann bisweilen Verwirrung stiften, wenn zwei Staaten die gleiche Amtssprache haben. Und noch komplizierter wird es, wenn beide in der EU sind.
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Rechtsvorschriften von EU-Mitgliedsstaaten in deutscher Übersetzung

Autor: Prof. Dr. em. Jean Klein Die Übertragung der Benennungen von Rechtsbegriffen, die im Land der Zielsprache nicht existieren, stellt eine besondere Herausforderung für den Terminologen dar. Hier sind gleichermaßen Kreativität und Augenmaß gefragt. Dies zeigt das Beispiel der Benennungen von Rechtsvorschriften der EU-Staaten.
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Terminologiepolitik als Chance - Infoterm legt "Guidelines for Terminology Policies" vor

Autor: InfotermDie Sicherung der Fachkommunikation ist ein wichtiges Ziel moderner Sprachpolitik. Im Auftrag der Unesco hat Infoterm Richtlinien für die Terminologieplanung erarbeitet, die weltweit Anwendung finden.
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Effizienter im Unternehmen - Wirtschaftlichkeit der Terminologiearbeit

Autor: Peter OehmigTerminologie-Management nutzt vielen Bereichen: von der Übersetzung über Softwareentwicklung und Patentwesen bis hin zu Marketing und Wissensmanagement. Diesen Nutzen gilt es zu erkennen – und zu vermitteln.
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Europäische Mehrsprachigkeit als Chance für den Rechtsübersetzer

Autorin: Corinna Schlüter-EllnerEU-Recht und nationale Rechtsordnungen befinden sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess, der sich deutlich in den Rechtsterminologien widerspiegelt. Dies stellt hohe Anforderungen an den Rechtsübersetzer. Doch die EU bietet auch neue Perspektiven für die Terminologierecherche.
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edition 1/2005

Ausgabe: 1-2005

inhalt

Die Kundensprache als Teil der terminologischen Strategie einer Firma

Autor: Mark D. Childress „Der Kunde ist König.“ Diese sprichwörtliche Regel sollte für jede Firma gelten und ist einer der Schlüssel zum dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Das entsprechende Zitat im Englischen, das vom berühmten britischen Kaufhaus Selfridges stammt, geht noch weiter: „The customer is always right“, egal ob König oder Knecht.

Die Sprache des Kunden in kleinen und mittleren Unternehmen

Autor: Prof. Dr. em. Jean Klein In den westeuropäischen Ländern, aber nicht nur da, gibt es eine Menge kleine und mittelständische Unternehmen (bis zu 250 Mitarbeitern) aber auch Kleinstbetriebe, die weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen.

Ist Terminologiearbeit wirtschaftlich? Unterlassung von Terminologiearbeit bei der Softwareentwicklung als Kostenfaktor - ein Erfahrungsbericht

Autorin: Angelika Ottmann Es gibt wohl kaum einen Terminologen, dem die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Terminologiearbeit – sei es von Vorgesetzten oder anderen Fachkräften aus der Wirtschaft – noch nicht gestellt wurde. Der Sinn von Terminologiearbeit erschließt sich nicht jedem sofort.