edition - Die Fachzeitschrift für Terminologie

Seit 2005 gibt der Deutsche Terminologie-Tag e.V. regelmäßig die Terminologiefachzeitschrift edition heraus. edition erscheint zweimal pro Jahr (jeweils am 1. Juni und am 1. Dezember) und richtet sich an alle, die sich in irgendeiner Form für Terminologie interessieren. In edition werden terminologisch relevante Themen aus Praxis, Forschung und Lehre aufgegriffen. Es wird aber auch aus solchen Fachgebieten oder Disziplinen berichtet, deren Kerngeschäft zwar nicht primär „terminologisch“ ist, für die Terminologie aber einen unverzichtbaren Bestandteil darstellt.

edition wurde 2015 in den European Reference Index for the Humanities and the Social Sciences (ERIH Plus) aufgenommen. Sie entspricht den allgemein gültigen internationalen Anforderungen (ISSN, Redaktionsbeirat, Doppelblindgutachten, Beiträge in deutscher und englischer Sprache usw.) und wird in mehr als 30 Bibliotheken im In- und Ausland ausgelegt. Anfragen richten Sie bitte an redaktion(at)dttev.org. 

edition 2/2006

Ausgabe: 2-2006

inhalt

Fußball- und Küchenterminologie - Glossare mit interkulturellem Flair

Autoren: Prof. Dr. em. Jean Klein und Ralf PflegerSeit ein paar Jahren veröffentlicht das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) eine Reihe von Glossaren, die eine interkulturelle Komponente beinhalten. In diesem Artikel werden zwei dieser Glossare, „Fußball“, das anlässlich der WM völlig überarbeitet und erweitert wurde, und „Küche“ von zwei Teammitgliedern analysiert. Auf die Einleitung, in der die Charakteristika der Glossare vorgestellt werden, folgt eine Untersuchung der lexikografischen Konstanten und der terminologischen Besonderheiten.

Äquivalenz und Systemgebundenheit juristischer Termini

Autor: Jo Combüchen Gerade vor dem Hintergrund eines trotz einzelner Rückschläge schnell zusammenwachsenden Europas mit einem immer engmaschigeren Regelungsnetz muss der Terminologe bzw. Übersetzer juristischer Texte oft schier unüberwindbare terminologische und rechtssystematische Hürden meistern.

Wirtschaftliche Terminologiearbeit in der Technischen Dokumentation

Autor: Dieter GustDer Artikel geht der Frage nach, welche Bedeutung Terminologie in der Technischen Dokumentation hat. Dabei steht im Vordergrund, was fehlende Terminologie im Gesamtprozess der Erstellung und Übersetzung von Dokumenten an Kosten auslöst und welchen Kostenfaktor demgegenüber der Aufbau und die Pflege von Terminologie darstellt.

Terminologieextraktion

Autorin: Angelika ZerfaßDie Extraktion von Terminologie aus ein- oder zweisprachigen Quellen unterschiedlicher Formate wird von verschiedenen Softwareprogrammen unterstützt. Eine einsprachige Extraktion ist aus nahezu jedem Textformat möglich, während die zweisprachige Extraktion vor allem für Translation Memory Datenbanken oder zweisprachige Übersetzungsdateien verwendet wird. Dieser Artikel gibt einen kurzen Überblick, anhand welcher Methoden Terminologie extrahiert werden kann. Anhand einiger Programme wird gezeigt, welche Einstellungen für die Extraktion möglich sind, wie die weitere Verarbeitung der extrahierten Listen aussieht und in welchem Format die Termlisten an Termbanksystem weitergegeben werden können.

edition 1/2006

Ausgabe: 1-2006

inhalt

Deutsche Rechtssprache(n) und EU-Deutsch am Beispiel Schengen

Autorin: Dr. Annelies Glander Es gibt so viele Rechtssprachen wie es Staaten gibt. Das kann bisweilen Verwirrung stiften, wenn zwei Staaten die gleiche Amtssprache haben. Und noch komplizierter wird es, wenn beide in der EU sind.
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Rechtsvorschriften von EU-Mitgliedsstaaten in deutscher Übersetzung

Autor: Prof. Dr. em. Jean Klein Die Übertragung der Benennungen von Rechtsbegriffen, die im Land der Zielsprache nicht existieren, stellt eine besondere Herausforderung für den Terminologen dar. Hier sind gleichermaßen Kreativität und Augenmaß gefragt. Dies zeigt das Beispiel der Benennungen von Rechtsvorschriften der EU-Staaten.
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Terminologiepolitik als Chance - Infoterm legt "Guidelines for Terminology Policies" vor

Autor: InfotermDie Sicherung der Fachkommunikation ist ein wichtiges Ziel moderner Sprachpolitik. Im Auftrag der Unesco hat Infoterm Richtlinien für die Terminologieplanung erarbeitet, die weltweit Anwendung finden.
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Effizienter im Unternehmen - Wirtschaftlichkeit der Terminologiearbeit

Autor: Peter OehmigTerminologie-Management nutzt vielen Bereichen: von der Übersetzung über Softwareentwicklung und Patentwesen bis hin zu Marketing und Wissensmanagement. Diesen Nutzen gilt es zu erkennen – und zu vermitteln.
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Europäische Mehrsprachigkeit als Chance für den Rechtsübersetzer

Autorin: Corinna Schlüter-EllnerEU-Recht und nationale Rechtsordnungen befinden sich in einem dynamischen Entwicklungsprozess, der sich deutlich in den Rechtsterminologien widerspiegelt. Dies stellt hohe Anforderungen an den Rechtsübersetzer. Doch die EU bietet auch neue Perspektiven für die Terminologierecherche.
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edition 1/2005

Ausgabe: 1-2005

inhalt

Die Kundensprache als Teil der terminologischen Strategie einer Firma

Autor: Mark D. Childress „Der Kunde ist König.“ Diese sprichwörtliche Regel sollte für jede Firma gelten und ist einer der Schlüssel zum dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg. Das entsprechende Zitat im Englischen, das vom berühmten britischen Kaufhaus Selfridges stammt, geht noch weiter: „The customer is always right“, egal ob König oder Knecht.

Die Sprache des Kunden in kleinen und mittleren Unternehmen

Autor: Prof. Dr. em. Jean Klein In den westeuropäischen Ländern, aber nicht nur da, gibt es eine Menge kleine und mittelständische Unternehmen (bis zu 250 Mitarbeitern) aber auch Kleinstbetriebe, die weniger als 10 Mitarbeiter beschäftigen.

Ist Terminologiearbeit wirtschaftlich? Unterlassung von Terminologiearbeit bei der Softwareentwicklung als Kostenfaktor - ein Erfahrungsbericht

Autorin: Angelika Ottmann Es gibt wohl kaum einen Terminologen, dem die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Terminologiearbeit – sei es von Vorgesetzten oder anderen Fachkräften aus der Wirtschaft – noch nicht gestellt wurde. Der Sinn von Terminologiearbeit erschließt sich nicht jedem sofort.